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Am Beispiel einer geborgenen Personalakte werden Schadensrisiken...

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Im März 1945 sank bei Luftangriffen mit Brandbomben im...

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Anhand eines „fiktiven Archivbestands“, den Jugendliche...

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Neben Pergament nimmt unter den Beschreibstoffen das Papier...

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In der Geschichte der Schreibstoffe spielen Tinten eine wichtige...

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Es zählte im Mittelalter zu den üblichen Methoden, Urkunden...

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Jugendliche erfahren am Beispiel historischer Fotografien die...

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Urkunden auf dem Prüfstand


Die (Pergament-) Urkunde stellt insbesondere bis zum Aufkommen der Akten mit der Durchsetzung des Papiers als dominierendem Beschreibstoff in den Verwaltungen neben archäologischen Befunden (Inschriften) die wichtigste Schriftquelle zur Erforschung der Geschichte des Mittelalters dar. Die historische Forschung hat vor allem seit dem 19. Jahrhundert in bemerkenswertem Ausmaß mittelalterliche Urkundenfälschungen nachweisen können: Textpassagen wurden beispielsweise getilgt und überschrieben, echte Siegel an gefälschte Urkunden gehangen und Schriften oder Siegel älteren Vorbildern nachgeahmt, um seine Rechtsposition zu verbessern. Andererseits wurden echte Urkunden auch bewusst „beschädigt“, um sie rechtlich ungültig zu machen, indem etwa das anhängende Siegel abgeschnitten oder das Pergament der Urkunde eingeschnitten wurde. Fälschungen und bewusst herbei geführte Schäden an Pergament und Siegel kommt bei der Arbeit in der Restaurierungswerkstatt besondere Beachtung zu, um die Aussagekraft der Urkunden zu erhalten.

Modul 7 – Restaurierung bewusst beschädigter Quellen

Es zählte im Mittelalter zu den üblichen Methoden, Urkunden durch Einschnitte oder durch Abschneiden von Siegeln ungültig zu machen. In diesem Modul lernen Jugendliche den Umgang mit solchen bewusst herbeigeführten, rechtlich aussagekräftigen „Beschädigungen“ kennen. Dabei werden auch unterschiedliche Überlieferungsformen einer Quelle (Originalurkunde, kopiale Überlieferung, Regest, Edition und Quellentext im Schulbuch) berücksichtigt.
/DETAILS MODUL 7